Synopsis
Robert Franks glasklarer Blick auf die Leere der 90er-Jahre.
"New York ist wie ein einziger Glaskäfig. Das erste, ws ich sehe, wenn ich durch das Glas schaue, bin ich selber - eine traurige Gestalt zwischen all den anderen Leuten, verblassend, älter und reicher werdend. Das nächste Mal werde ich versuchen, dort zu sein und nicht viel zu reden. Wait and see... Last Supper in Harlem, a party to remember." (Robert Frank)
Die Hauptfiguren (Anwalt - Sohn - Frau - orentalisches Mädchen - Schauspieler - Arbeitskollege) machen sich für eine Buch-Vernissage bereit in Ehren des Schriftstellers. Der Event spielt in einer leeren Loft in Harlem. Fragmente alter Video-Aufnahmen des Schriftstellers sind zwischen die Bilder vor der Party geschnitten.
Der Film folgt den sechs Figuren zur Party und wieder nach Hause. Isoliert - wie in Fisch im Aquarium - wird die Party von den Nachbarn beobachtet. Während die schwarze Bevölkerung sich mit alltäglichen Problemen herumschlägt, beschäftigen sich die Partygäste wie besessen mit ihrer Identität, ihrem Status, ihrem Erfolg.
Aber der Schriftsteller selbst erscheint nie. Am Ende verstehen wir die Ängste und Zweifen des Künstlers. Dies ist die Ironie der Zugehörigkeit zu einer "New Yorker-Elite".
Details
- Dauer
- 52 Min.
- Format
- 16mm, blow up 35mm, Farbe
- Produktion
- Coproduction Switzerland/England Produktion: Vega Film, World Wide International Television In Koproduktion mit: Eidgenössisches Departement des Innern EDI, Société Suisse de Radiodiffusion et Television, BBC London, WDR, Migros Kulturprozent
Credits
- Regie
- Robert Frank
- Drehbuch
- Robert Frank, Sam North, Michal Rovner
- Produzent
- Ruth Waldburger, Martin Rosebaum
- Besetzung
- Zohra Lampert, John Larkin, Taylor Mead, Chris Parker, William Rice, William Youmans
- Kamera
- Kevin Kerslake, Mustapha Barat, Robert Frank
- Schnitt
- Jay Rabinowitz
- Ton
- Scott Breindel, Mathew Price, Pierre-Alain Besse
- Ausstattung
- Tom Jarmush
- Versionen
- Edf
