The Turin Horse
  • Spielfilm
  • Hungary/France/Germany/Switzerland
  • 2 Std. 26 Min.

The Turin Horse

  • 2011
  • Regie Béla Tarr

„Am 3. Januar 1889 tritt in Turin Friedrich Nietzsche durch die Tür des Hau -ses Via Carlo Alberto 6. Nicht allzu weit weg von ihm hat der Kutscher einerPferdedroschke Ärger mit einem widerspenstigen Pferd. Trotz all seinerErmahnungen weigert sich das Pferd, sich in Bewegung zu setzen, woraufhinder Kutscher die Geduld verliert und zur Peitsche greift. Nietzschenähert sich dem entstehenden Gedränge und setzt dem brutalen Verhal -ten des Kutschers ein Ende, indem er schluchzend seine Arme um den Halsdes Pferdes legt.Sein Vermieter bringt ihn anschließend nach Hause, und zwei Tage langliegt er bewegungslos und stumm auf dem Sofa, ehe er berühmte letzteWorte spricht und noch weitere zehn Lebensjahre stumm und umnachtetunter der Obhut von Mutter und Schwestern verbringt.Was mit dem Pferd geschah, wissen wir nicht.“So Béla Tarr im einführenden Vorspanntext seines Films. Er beschreibt inunmittelbarem Anschluss an das Ereignis mit großer Genauigkeit das Lebendes Kutschers, seiner Tochter und auch des Pferdes. Gedreht hat der ungarischeRegisseur in seiner unverwechselbaren Handschrift: mit langen Ka -me raeinstellungen, in Schwarzweiß und unter weitgehendem Verzicht aufDialoge.  

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Mit Erika Bók, János Derzsi, Mihály Kormos, Ricsi
The Turin Horse

Synopsis

„Am 3. Januar 1889 tritt in Turin Friedrich Nietzsche durch die Tür des Hau -
ses Via Carlo Alberto 6. Nicht allzu weit weg von ihm hat der Kutscher einer
Pferdedroschke Ärger mit einem widerspenstigen Pferd. Trotz all seiner
Ermahnungen weigert sich das Pferd, sich in Bewegung zu setzen, woraufhin
der Kutscher die Geduld verliert und zur Peitsche greift. Nietzsche
nähert sich dem entstehenden Gedränge und setzt dem brutalen Verhal -
ten des Kutschers ein Ende, indem er schluchzend seine Arme um den Hals
des Pferdes legt.
Sein Vermieter bringt ihn anschließend nach Hause, und zwei Tage lang
liegt er bewegungslos und stumm auf dem Sofa, ehe er berühmte letzte
Worte spricht und noch weitere zehn Lebensjahre stumm und umnachtet
unter der Obhut von Mutter und Schwestern verbringt.
Was mit dem Pferd geschah, wissen wir nicht.“
So Béla Tarr im einführenden Vorspanntext seines Films. Er beschreibt in
unmittelbarem Anschluss an das Ereignis mit großer Genauigkeit das Leben
des Kutschers, seiner Tochter und auch des Pferdes. Gedreht hat der ungarische
Regisseur in seiner unverwechselbaren Handschrift: mit langen Ka -
me raeinstellungen, in Schwarzweiß und unter weitgehendem Verzicht auf
Dialoge.

Details

Kinostart
15.03.2012 Deutschschweiz
18.01.2012 Suisse Romande
Sprache
Hungary/France/Germany/Switzerland
Dauer
2 Std. 26 Min.
Verleih CH
VEGA DISTRIBUTION
Produktion
Produktion: T.T. Filmműhely;Co-Produktion:MPM Film, Paris;Zero Fiction Film, Berlin;Vega Film, Zürich;Werk Werk Works, Minneapolis

Credits

Regie
Béla Tarr
Drehbuch
László Krasznahorkai, Béla Tarr
Produzent
Gábor Téni (Producer), Juliette Lepoutre, Marie-Pierre Macia, Martin Hagemann, Ruth Waldburger
Besetzung
Erika Bók, János Derzsi, Mihály Kormos, Ricsi
Kamera
Fred Kelemen
Schnitt
Ágnes Hranitzky
Ton
Gábor Erdélyi jr.
Musik
Mihály Víg
Ausstattung
Sándor Kállay
Kostüme
János Breckl